Einblick in die Welpenstube

Unsere Welpen werden bei uns im Haus geboren und verbringen hier die ersten 4 Lebenswochen. Es steht ihnen ein Welpenzimmer, in dem sich eine große Wurfbox für Mama und Kinder befindet, zur Verfügung, welches direkt zwischen Ess-/Wohnzimmer und Küche liegt.

Somit sind die Kleinen voll in unser Leben integriert. Der positive Effekt dabei ist, daß die Welpen alle Geräusche des Alltags von Anfang an mitbekommen.


14. Januar 2019

Mit ca. 10 Tagen haben die Welpen ihr erstes offizielles Fotoshooting.

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18. Januar 2019

Die Welpen werden im Alter von 2 Wochen das erste Mal entwurmt und dann im 14-tägigen Abstand.


Sobald die Kleinen mit ca 3 Wochen die ersten Laufversuche unternehmen, dürfen sie zuerst das komplette Zimmer erkunden und die ersten Erfahungen mit unterschiedlichem Spielzeug machen.

Dann ziehen sie um ins Ess-/Wohnzimmer direkt vor die große Terrassentür, durch die viel Tageslicht einfallen kann und von dort aus sie dann später freien Zugang auf die Terrasse haben.

Kurze Zeit später verschwindet dann auch die "sichere" Wurfbox und wird durch eine große Flugbox ersetzt. 

Es entsteht ein sauberes Gehege mit vielen Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten für Mutter und Kinder.


27. Januar 2019




                                                       08. Februar 2019

Nun bekommen auch die restlichen Rudelmitglieder die Möglichkeit, die Neuankömmlinge ausgiebig kennen zu lernen.


Die Welpen werden täglich gewogen, mehrmals am Tag hochgehoben, es wird mit ihnen gesprochen, sie werden gestreichelt.

Dadurch lernen sie, daß der Mensch neben ihrer Mutter eine weitere Bezugsperson darstellt.


Um die Mutter zu entlasten, füttern wir ab der 3./4. Woche mit Brei und Frischfleisch zu. 


09. Februar 2019

Auch werden die Welpen langsam daran gewöhnt, auf eine Welpentoilette zu gehen.


Ab der 4. Woche nimmt der Bewegungsdrang der Kleinen stetig zu, so daß wir ihnen Schritt für Schritt mehr Fläche zum Spielen und Erkunden geben.

Nun dürfen sie zeitweise auf die Terrasse ...






















und wenige Tage später in den Garten ....





















Der Zeitraum wird täglich gesteigert. Bei schlechtem Wetter steht ihnen ein Pavillon zur Verfügung, den wir zum Glück bei unserem "@ 1st-Wurf" nicht gebraucht haben.






  das erste Mal auf der Terrasse







  bei Glatteis macht es auf der Terrasse ganz besonders Spaß



 das erste Mal im Garten

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26. Februar 2019

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02. März 2019

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Hier lernen sie verschiedene Untergründe und Spielgeräte kennen, können nach Herzenlust toben, spielen und ausprobieren.

Wir fordern sie altersgerecht und animieren sie, damit sie später über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen und keine Angsthasen werden.

Auch werden die Welpen an ein Halsband gewöhnt, damit sie dieses später nicht mehr als "Störenfried" ansehen.


Mit dem Beginn der 5. Lebenswoche dürfen uns auch die ersten Welpeninteressenten, die wir vorher schon persönlich kennengelernt und

die Rahmenbedingungen geklärt  haben und danach dann mit ihnen per Telefon, E-Mail oder Whats App in Kontakt standen,

nach Absprache besuchen. Somit können wir ohne Zeitdruck herausfinden, ob ein Australian Shepherd aus unserer Zucht wirklich zu ihnen passt.

Allerdings geben wir unsere Welpen NUR  an hunde- /aussieerfahrene und sportlich aktive Menschen ab, die bereit sind, mit ihrem Hund zu arbeiten! Als reine Familienhunde, die mit ihrem Besitzer nur spazieren gehen, werden unseren Australian Shepherds nämlich nicht glücklich! Sie brauchen definitiv eine Aufgabe!

Fällt die Entscheidung, daß Ihr einem Welpen von uns ein Körbchen für immer schenken werdet,

was natürlich frühestens nach dem ersten Besuch und mehreren Gesprächen passieren wird, ist es selbstverständlich möglich, noch ein - bis zweimal zum Welpenknuddeln zu kommen.

Welcher Welpe es letztendlich sein wird, entscheidet sich nicht vor der 7. Lebenswoche, da alle Welpen ausschließlich

nach Charakter und Veranlagung vergeben werden, wobei natürlich auch Wünsche nach Geschlecht und Farbe berücksichtigt werden.

Dies entscheiden wir zusammen mit unseren Welpenkäufern.



Zum Thema "Welpenbesuch" möchten wir an dieser Stelle noch etwas zum Nachdenken erwähnen:

Immer und immer wieder liest man, wie Hündinnen sich verhalten sollen, wenn Besucher ins Haus kommen:

Sie müssen freundlich sein, sollen sich direkt den Menschen nähern, nicht knurren oder gar schief gucken.

Jeder kann uns jederzeit besuchen, um uns und unsere Hunde kennen zu lernen,

jedoch ist die Welpenzeit

eine ganz besondere Zeit im Leben einer Hündin, was wir nicht vergessen dürfen. Und daher zeigt bitte, falls erforderlich, etwas mehr Verständnis, daß sie nicht so „funktioniert“ wie unter normalen Umständen. Die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern ist etwas ganz Besonderes. Jede Frau, die Kinder hat, weiß es. Welche Mutter findet es großartig, wenn sie mit ihrem Baby im Kinderwagen unterwegs ist und jeder Hinz und Kunz in den Wagen glotzt oder gar an dem Baby rumtatscht? So geht es auch einer Mutterhündin mit ihren Welpen.

 

Natürlich gibt es unter den Hündinnen auch die Kategorie „Everybody’s Darling“:


Diesen Hündinnen ist es augenscheinlich egal, ob jemand ihre Welpen besuchen kommt. Schaut man aber genauer hin, merkt man zu Beginn des Besuches direkt, daß es ihnen nicht Recht ist, daß Fremde da sind. Zum Beispiel rücken euch die Hündinen auf die Pelle und setzen sich auf euren Schoß, um sich streicheln zu lassen. Es liegt nicht daran, daß sie euch für soo großartig halten. Sie versuchen euch ausschließlich freundlich, von den Kleinen fern zu halten. Auch wird oft beobachtet, daß die Mutterhündin ihren Kopf schützend auf einen ihrer Welpen legt, wenn dieser berührt wird. Sie versuchen euch alle, auf nette Art und Weise, von ihren Kleinen fern zu halten.

 

Aber es gibt auch die Kategorie "Zwicker":

Diese Hündinnen, sind sich nicht zu schade dafür, euch zu zeigen, wie sch..e sie euren Besuch finden und daß ihr ihre Welpen sogar anfassen wollt. Das sind Hündinnen, mit guten bis sehr guten Mutterinstinkten, eigentlich genau das, was ich von einer Zuchthündin erwarte.


Wie scheinheilig ist das bitte?


Einerseits möchte ich eine Hündin, die eine gute Mutter ist, mit guten Instinkten und sich um ihre Welpen kümmert und andererseits soll sie exakt jene Instinkte vergessen, wenn Personen zu Besuch kommen, um mit den Welpen zu schmusen.


Ich befinde mich als Züchter in einer Zwickmühle. Für mich eine schwere Situation. Ich möchte weder, daß meine Hündin Stress mit dem Besuch hat, noch will ich, daß sie evtl. doch mal zu zwickt. Wenn ich meine Hündin aus dieser Situation heraushole oder sie erst gar nicht hin lasse, dann heißt es, daß etwas mit ihr nicht stimmt, weil Hündinnen ja immer mit ihren Welpen gesehen werden müssen. Ansonsten ist die Hündin  aggressiv und ich bin kein seriöser Züchter.

Aber Leute ganz ehrlich, die Mutterhündin geht bei uns IMMER vor Bevor etwas passiert oder die Hündin gestresst ist, ist sie bei den Besuchen nicht dabei und gut ist. Wer das nicht akzeptiert, der hat absolut kein Verständnis dafür, dass die Welpenzeit eine ganz spezielle Zeit im Leben einer Hündin ist, was man nicht vergessen sollte, und daß sie evtl. nicht so "funktioniert" wie unter normalen Umständen.


Sehr faszinierend finde ich, dass bei den Schäferhundleuten die Mutter getrennt von den Welpen vorgestellt wird. Beim Australian Shepherd wird irgendwie immer erwartet, dass die Mama nebst Welpen freudestrahlend ankommt und den Besuch begrüßt. Der Australian Shepherd ist ja schliesslich der "PERFEKTE Familienhund", der muss das aushalten können.

Allein aus diesem Grund treffen wir uns mit den Kandidaten für einen Welpen bevor diese geboren sind, so dass diese die Opportunität haben, die Mutterhündin unter normalen Bedingungen kennenzulernen.

Vor Ende der 4. Lebenswoche besucht uns keine Menschenseele. Die Besuchszeit mit maximal zwei Personen ist auf eine Stunde beschränkt. So kann, wenn notwendig irgendjemand mit der Mutterhündin Gassi gehen. Logischerweise sollte man es immer abhängig von dieser machen.



Am Ende der 5. Woche stehen die Zwerge dann das zweite Mal vor einer professionellen Kamera.






Erste kleine Ausflüge mit dem Auto werden ab der 6. Woche unternommen.

In dieser Zeit erfahren wir allerlei Wissenswertes über die Charaktereigenschaften jedes einzelnen Welpens, und das Autofahren wird mit der Zeit nicht mehr ganz so schlimm sein.














Ab der 7. Woche stehen zahlreiche Untersuchungen an. Die Kleinen werden allgemein durchgecheckt, geimpft, gechipt und augenuntersucht (DOK).Daher lassen wir in den letzten 1,5-2 Wochen keinen Besuch mehr zu. Das Pflichtprogramm und die zahlreichen Ausflüge, die immer länger und erlebnisreicher werden, sind sowohl für die Mutterhündin als auch für die Zwerge genug Anstrengung und sehr viel Stress.


20. Februar 2019

21. Februar 2019

25. Februar 2019

25. Februar 2019

Stefanie' Liebling Grace blieb bei uns!

15. März 2019

Dwight zieht als Erster zu seiner neuen Familie


Wir unternehmen nun auch zusätzlich zu den Ausflügen noch zahlreiche kleinere Spaziergänge , somit machen die Welpen ihre ersten Erfahrungen mit der Leine.




Wir geben unsere Welpen frühestens ab der  9./10. Lebenswoche (je nach Entwicklungsstand den einen früher, den anderen später)

altersentprechend geprägt und sozialisiert ab. Im Gepäck haben sie ein Rundum-sorglos-Paket und ein Stück unserer Herzen ....


Die Aufzuchtzeit unseres "@ 1st-Wurfes" ist nun beendet.

Zusammenfassend möchten wir sagen, es waren spannende Wochen - Läufigkeit, werben des gewählten Partners und des Deckens, die Trächtigkeit mit Untersuchungen, die Geburt und dann die Welpen beim wachsen und lernen beobachten.

Jede Woche gab es neues.

Jeder Tag war etwas besonderes.


June war die ganze Zeit eine tolle Mama, sie schlief kaum, futterte fast das Dreifache ohne zuzunehmen ("oh wie wir sie, nur hierfür, beneiden") und ging voll auf in der Fürsorge für ihre Babies.


Die Welpen wurden im 2 wöchentlichen Rhythmus entwurmt, in der 8. Lebenswoche geimpft und bekamen ihren ID-Chip gesetzt, nicht zu vergessen die Augenuntersuchung.


Und jetzt, Ende der 11. Woche, sind die Zwerge ausgezogen:

Dwight machte am 15.03. den Anfang; es ging in den Rhein-Erft-Kreis.

Tags darauf folgte Kira (geb. Bess) zur neuen Familie in die Pfalz.

Lyndon entließen wir am 23.03. ins Leben, ebenfalls in die Pfalz.

Am 29.03. verließ uns Maze (geb. Florence) und zog an den Rhein.

2 Tage später trat Eliza ihre weite Reise in den hohen Norden nach Stade an.

Frances wie auch Grace haben es nicht weit, sie bleiben bei uns in der Eifel in Sichtweite des, den Kennel "Craterlake" namensgebenden, Kratersses!


Besonders bedanken möchten wir uns noch einmal bei Jutta Weiler (JuWe' Herding Aussies), denn ohne ihren Primus gäbe es diesen tollen Wurf nicht.


Wir wünchen ALLEN viel Spaß in ihren neuen Familien und ein tolles, sorgenfreies, gesundes Leben

15. März 2019

Das letzte gemeinsame Bild der 7 Zwerge!

Ich züchte im ASCA (Australian Shepherd Club of America) und gebe prinzipiell all "meine" Hunde in private Hände mit dem Vermerk NOT FOR BREED (nicht für die Zucht) ab, was den späteren Mißbrauch oder den sorglosen Umgang mit diesen Hunden und werdendem Leben verhindert.

Möchte jemand gerne einen Hund für die Zucht, MUSS dieses vorher mit mir besprochen werden. Hunde für die Zucht werden grundsätzlich NUR mit einem

Co-Owner (eingetragen im Papier) und einem entsprechenden Zuchtvertrag von mir abgegeben. Dadurch wird gewährleistet, daß z.B. Hündinnen beim ersten Zuchteinsatz vorher vorschriftsmäßig untersucht worden sind und nicht vor der Vollendung des 2. Lebensjahres und nur mit vollständig untersuchten und geeigneten Partnern gezüchtet wird.

Der Co-Owner beschränkt sich alleinig auf den Zuchteinsatz und dadurch auf eine sinnvolle Kontrolle durch den Züchter.


Die Verantwortung für "meine" Hunde endet nicht mit dem Verkauf. Mein Mann und ich stehen ein Leben lang all unseren Welpenkäufern beratend und unterstützend zur Seite