ASCA Reg.: N209601


Farbe:             Red White/Copper

Größe :           54 cm       

Gewicht :        18 kg    

Rute :               lang


MDR 1 :           N/N (Laboklin)










CEA :               N/N (parents)

PRA :                N/N (parents)

HSF4 :             N/N (parents)

DM :                  N/N (parents)

CMR 1 :                  N/N (parents)


HD/ED :         

Augen:                frei (Welpenalter)


Ausbildung:       Crossdogging,Dummytraining

"Die Zarte"

CRATERLAKE'S @ 1ST  ELIZA (Red White/Copper, 280g)

Eliza kam kurz nach Florence zur Welt und war mit Lyndon zusammen die Leichteste im Wurf. Sie ist nach fast zwei Wochen ca. 10% leichter als ihre nächst schwerere, größere Schwester Grace. Eliza nimmt kontinuierlich in kleinen Schritten zu. Zierlich und quirlig wie sie ist, arbeitet sie sich trotzdem immer wieder unter ihren Geschwistern zur Mama hindurch oder krabbelt über sie hinweg. Unter den "nicht Merle-Geschwistern" ist Eliza aufgrund ihrer weißen Abzeichen die Auffälligste.


Auch nach der 2. Lebenswoche ist Eliza weiterhin die Zierlichste im Wurf. Sie nimmt weiterhin kontinuierlich in kleinen Schritten zu. Ihr Geburtsgewicht hat sie erst am 26.01. (13.Tag) verdoppelt. Eliza zeigt keine Auffälligkeiten, die auf eine Erkrankung deuten könnten, die den "Gewichtshandicap" erklären könnten. Sie ist einfach etwas kleiner und leichter als ihre Geschwister.

Eliza ist agil und arbeitet sich weiterhin geschickt durch ihre Geschwister zum Saugen bei Mama hindurch. Sie ist recht ruhig, meldet sich jedoch vernehmlich, wenn sie es für nötig hält.

Einen Tag nach Frances (Tag 16) sagte auch Eliza "Hallo Welt!" und schaut uns dabei mit ihren blauen Äuglein an, auch sind ihre beiden Ohren aufgerichtet. Eliza läuft in der 2. Hälfte der 3. Woche am zielgerichtesten. Ihr Blick scheint am Ende der 3. Woche einen Menschen oder ihre Mama stetig zu fixieren. Sie nimmt auch schön an Gewicht und Größe zu, ist aber noch immer die Kleinste. Ihr Gesicht ist, wie alles an ihr, schmal. Ganz vorne mit dabei ist Eliza bei ihren Äußerungen; sie ist mit einer kräftigen Stimme und Energie "gesegnet". Eine Einschätzung ohne sie in diesem Moment zu sehen, ließ den Schluß zu, der Welpe sei deutlich größer und älter (rufen, bellen, zetern). Auch im Auftreten untereinander geht Eliza energisch zur Sache, ihren größeren Schwestern gibt sie aber auch nach, wenn diese ihre körperliche Überlegenheit ausspielen. Uns Menschen "im Rudel" gegenüber ist Eliza sehr anhänglich und verschmust.

Eliza reagiert in der Regel am schnellsten auf Mama und Menschen. Sie sucht deutlich mehr den Kontakt zum Menschen und läßt dann ihre Geschwister hinter sich.


Mit dem Beginn der 4. Woche putzt sie sich nach dem Lösen. Häufig hält Eliza  etwas Abstand zu den deutlich größeren Jungs, fast so, als ob sie schon den Respekt der Rangordnung verinnerlicht hätte. Ängstlich ist sie nämlich nicht, da sie bei Rangeleien nicht zurücksteckt und versucht, sich zu behaupten. Sie ist schnell unterwegs, behändig beim Ein- und Aussteigen in Wurfkiste, Körbchen und zeigt als Erste deutliches Interese am Bällebad.

Ihr Appetit ist gut und das Zufüttern mit Rinderhackfleisch tut ihr gut. Eliza ist dem Menschen weiterhin sehr zugetan.


Auch in der 5. Woche geht Eliza weiterhin forsch auf Menschen zu. Optisch nähert sie sich langsam ihren größeren Geschwistern an. Durch die Zufütterung legt sie im gleichen Rahmen wie ihre Geschwister zu.

Im Spiel wehrt sie sich erfolgreich gegen die Größeren. Draußen ist Eliza stets auf Entdeckungstour, und beim dritten Ausflug auf die Terrasse freut sie sich so sehr, dass sie springend und rennend die gesamte Länge der Terrasse mehrfach auf und ab flitzt. Bei ihrem ersten Ausflug in den Garten musste Eliza, wie ihre Geschwister auch, allerdings erst auftauen. Das Klettern aus der Wurfbox erledigt sie im Handumdrehen.


Am 37. Tag sieht man ganz deulich, dass Eliza an allen 4 Läufen kuperfarbene Abzeichen bekommen wird. Eliza hat zum Ende der Woche 6 ihre Schwester Bess gewichtsmäßig überholt und damit ihr anfängliches Defizit wettgemacht.

Auf der Terrasse und im Garten ist Eliza auch mal ganz alleine unterwegs und erkundet die Natur. Die ersten Besucher sind ebenso wenig ein Problem wie Staubsauger, Töpfe-Klappern, Accuschrauber oder Rockmusik.


Im Welpenauslauf spielt Eliza auch mit den Bällen oder dem Ball-Octopus. Nichtbeachtung, egal von wem, quittiert sie gelegentlich mit lautem Jammern. Für Eliza hat sich in der 7. Woche eine Familie mit einem Hund als Partner gefunden. Als Lara zu Besuch kam, zeigte sich Eliza von ihrer besten Seite und schmuste sich in ihr Herz. An diesem Tage demonstrierte sie ihr zurückhaltendes Wesen ebenso wie ihre Wehrhaftigkeit, wenn ihre Geschwister es gelegentlich im Spiel übertrieben. Kurz bevor Lara wieder ging, schlief Eliza sogar auf ihrem Schoß ein. Eliza läuft schon zur Außentür, wenn sie raus möchte, um ihr Häufchen zu machen. Am Sonntag forderte Eliza auch den Zugang nach draußen zum Wassernapf, als der im Auslauf leer war.


Nun sind die Kleinen 8 Wochen alt. Eliza hat sich prächtig entwickelt; sie wächst kontinuierlich und man muß gelegentlich schon genau hinschauen, ob es nicht doch Frances ist - o.k. der weiße Fleck im Nacken, aber diesen sieht man nicht immer sofort.


Eliza ist sanft, aber nicht weich, sie ist tough. Manchmal, wenn die Bande spielt, sagt sie auch dem 1,5kg schwereren Dwight ab und an gehörig die Meinung.


In der 9. Woche haben sich die Umstände geändert, so dass Eliza wieder nach einem Körbchen sucht.


Die kleine Craterlake's @ 1st Eliza hat auch ihr passendes Körbchen gefunden. Sie trat am 31.03.2019 ihre weite Reise in den hohen Norden zu Jasmin und Marc an die Elbe an. Eliza wird, wenn sie ihre Grundausbildung beendet hat, ihr Frauchen auf die Arbeit begleiten und ihr als kleine, vierbeinige Kollegin zur Seite stehen in der Betreuung von Menschen über die medizinische und pflegerische Versorgung hinaus.

Auch Eliza hat sich nach einer Woche hervorragend in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Alle Familienmitglieder haben sie sofort in ihr Herz geschlossen. Jasmin und Marc unternahmen sehr viel mit ihr, Eliza durfte sogar schon den Elbstrand kennenlernen.

Ebenso nähern sich Eliza und Kater Kalle so langsam an, nachdem sie verstanden hatte, daß er nicht mit ihr spielen möchte.

Eliza, die einst zarte kleine Maus, ist noch genauso keck wie eh und je. Daher passt der Name der Gruppe "die Rotzlöffel", die sie gerade in der Hundeschule besucht, perfekt. Dort ist sie mit voller Konzentration bei der Sache und setzt die von ihr geforderten Aufgaben sehr schnell in die Tat um.

 Beim Mantrailing, ja dies haben Jasmin und und die Kleine auch vor einigen Wochen begonnen, ist Eliza mit großer Begeisterung dabei. Sobald sie nur ihre Gruppe sieht, weiß sie    schon, welchen Job sie gleich zu erledigen hat. Anfang Juni hatte Eliza ihren ersten größeren Trail und freute sich riesig, als sie den Geruchsartikel gefunden hatte. Jasmin war und ist immer noch total begeistert und sooo stolz auf ihre kleine Maus.

 Auch entwickelt sich Eliza langsam zu einer kleinen Wasserratte und schwimmt schon richtig schön, kein Plantschen und keine hektischen Bewegungen mehr. Dies ist aber auch kein Wunder, Eliza hat ja die Elbe und einige Seen (fast) vor der Haustür.

Craterlake's @ 1st Eliza mit 6 Monaten

Eliza entwickelt sich weiterhin prima! Sie hat bei Jasmin und Marc das Paradies auf Erden gefunden.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, sie sei ein Border Collie. Craterlake's @ 1st Eliza ist eine wirklich hübsche Hündin geworden. Es dauerte auch nicht lange, bis so mancher Rüde für sie schwärmte. Ihr bester Freund ist allerdings weder ein Border noch ein Aussie geworden, sondern ein kleiner, knuffiger Havaneser-Rüde


Eliza pfeilt fleißig an den Dingen, die sie bisher erlernt hat, und besucht daher regelmäßig die Hundeschule. Schließlich möchte sie ja bald ihr Frauchen bei deren Arbeit unterstützen.

In ihrer Mantrailing-Gruppe gehört sie weiterhin mit zu den Besten. Immer voll konzentriert und voll motiviert!

Wir fiebern ihrer weiteren Entwicklung entgegen ....




Zur Frau wurde Craterlake's @ 1st Eliza kurz nach ihrer Schwester "Maze".




Ihr erstes Weihnachten verbrachte Eliza, wie ihre Schwester "Kira" auch, im Urlaub. Sie reiste, was keine große Überraswchung war, da Jasmin und Marc dieses Land lieben und es als ihre 2. Heimat ansehen, nach Dänemark Klar, wohin sonst?   

Selbstverständlich wurde die Süße an ihrem ersten Heiligabend auch beschert: ein lila Kong-Affe sollte es sein. Solch einen darf übrigens auch Bess "Kira" ihr eigen nennen und hat mit ihm sehr viel Spaß.


Craterlake's @ 1st Eliza mit 12 Monaten

Jasmin und Marc sind weiterhin nach fast einem Jahr super happy mit ihrer Eliza. "Der kleinen Maus ein Zuhause zu geben, sei bisher die beste Entscheidung ihres Lebens gewesen", so Jasmin. Neuerdings erfreut sich Eliza neben dem Mantrailing noch der Dummyarbeit, welche ihr sehr großen Spaß macht worauf sie immer Lust hat .... wir haben nichts anderes erwartet: "Die Zarte" ist halt eine "Craterlake's @ 1st" .

Allerdings soll das Suchen von Attrappen und anschließende Apportieren dieser "nur" ein Nebenjob von ihr sein. Hauptberuflich soll Eliza aufgrund ihres Talentes Mantrailerin werden und dann in der dortigen Staffel arbeiten. Hierfür muss sie aber noch ein paar Prüfungen bestehen. Wir drücken fest die Daumen!!


Ob sie dann noch Lust hat, ihr Frauchen bei deren Arbeit zu unterstützen??? Warten wir es ab ...



Last but not least


Craterlake's @ 1st Eliza wurde nur zwei Tage nach dem Auszug ihrer Schwester "Maze" ein "Nordlicht". Es ging zu Jasmin und Marc nach Stade

- ausgerechnet Andreas' Liebling fand ihr Körbchen soooo viele hundert Kilometer weit entfernt.

Die zarte Eliza verließ als Letzte ihre Babystube.

Wir entließen sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge ins Leben. Auf der einen Seite freuten wir uns, daß Eliza am Ende doch noch so ein liebevolles und tolles Zuhause gefunden hat  (war ja bereits schon 2mal vergeben), auf der anderen Seite waren wir über ihren Auszug mehr als nur traurig.

Es flossen an diesem Tage also einige Tränen ... .

Zu ihrem Ehrentag schrieb uns Eliza einen herzzerreißenden Brief, über den wir uns sehr gefreut haben und wofür wir uns ganz herzlich bedanken möchten:


"Hallo ihr beiden,

ja die Reise in den Norden war anfangs sehr weit und das Herzchen schwer,

aber als ich mein neues Zuhause richtig kennengelernt habe und Marc und Jasmin

in mein Hundeherz geschlossen habe, war mir schnell klar: DAS ist mein neues Revier.


Ich eroberte mir den herrlichen Strand an der Elbe, und jegliche Wälder erobern und durchforsten wir drei zusammen ...















... die Zweibeiner sind echt lustig, wo sie mich überall durchschicken ... manchmal muss ich dann aber doch meinem

pubertären Kopf nachgeben und mal einen kurzen Alleingang hinlegen. Wenn sie mich aber dann dreimal gerufen haben und die Pfeife

ertönt, laufe ich doch lieber zurück, ich möchte sie ja nicht zu sehr erschrecken.
















Meine Hunde Ma geht mit mir zum Dummytraining und zum Mantrailing. Das macht uns beiden richtig viel Spaß. Sie ist sooo stolz auf mich, das freut mich dann immer

sehr. Sogar den Hundeführerschein haben wir mit "Sternchen" bestanden.

Wir sind wirklich ein tolles Team geworden!


Mit meinem Hunde Pa tobe ich immer ganz wild im Garten oder am Strand ...

ups ... nun soll ich hier noch weiter schreiben ... also gut, wie gesagt, mit dem Pa mach ich immer die verrückten Sachen, und wir üben das ein oder andere Kunststück.

Das macht mir auch immer sehr viel Spaß.


Alles in allem ist der Norden eine sehr gute Wahl gewesen und dafür möchte ich mich bei euch bedanken, daß ihr mir für die große Reise so viel Vertrauen entgegen

gebracht habt ... ich denke viel an euch!

Grüßt meine Mama June von mir!


So, nun muß ich mal wieder weiter spielen ... es kommen gleich noch ein paar Bilder von meinem letzten Jahr.

Macht's gut und, wie die Zweibeiner sagen, bleibt gesund!


Eure Eliza            "



Mein Strand ...

Freundinnen Treff ...

Meine beste Freundin ...

Meine Kumpel ...

"Hier bin ich doch, was ist denn los?"

Jasmin und Marc scheinen auch nach einem Jahr total glücklich mit ihrer einst "zarten" Eliza zu sein, die mittlerweile das größte Mädchen mit 54 cm ist, denn Jasmin schrieb uns noch folgende Zeilen:

"Wir danken für die tolle Maus.

Sie macht wirklich viel Spaß, jeder Tag wird schöner und intensiver."

28. März 2020

Ostern 2020

 Craterlake's @ 1st Eliza schickte uns aus dem hohen Norden ganz liebe Ostergrüße.

Leider konnte Hasi zu ihr, Jasmin und Marc nicht mehr kommen ...

Pfingsten 2020

Zwei Schwestern unter sich .... Craterlake's @ 1st Eliza und Craterlake's @ 1st Bess "Kira"


Am vergangenen Wochenende, 06. und 07. Juni 2020, bekam Eliza Besuch von ihrer Schwester "Kira".

Kerstin und Michael sind der Einladung von Jasmin und Marc gefolgt, einen Zwischenstopp während ihrer Rundreise im hohen Norden bei ihnen einzulegen.

Eliza und "Kira" verstanden sich von der ersten Sekunde an blendend; man hatte den Eindruck, daß die Zwei sich sofort wiedererkannt haben (so berichtete Jasmin Stefanie).

Das erste Kennenlernen und  Spielen fand bei "Kira" auf dem Wohnmobilstellplatz statt . Beide Mädels spielten gaaanz anders als sie es sonst tun, sie gingen sehr liebevoll miteinander um; Aussies spielen ja oft sehr rapiad.


Wiedersehen nach fast 1 Jahr ...

Auch während den Spaziergängen verlief alles total harmonisch zwischen den Zwei; sie liefen immer dicht an dicht.

Eliza durfte sogar "Kira's" Wohnmobil besichtigen.

Und auch "Kira" durfte völlig problemlos mit in Eliza's Garten, um dort mit ihr ausgiebig zu spielen. Allerdings muß man dazu sagen, daß sowohl Eliza als auch "Kira" des öfteren Hundebesuch in ihrem eigenen Zuhause haben und sich immer tierisch darüber freuen. Beide sind zu anderen Hunden sehr freundlich.

Am Elbstrand hatten Eliza und "Kira" riesigen Spaß.


  Am Elbstrand ...

Die Sechs hatten ein ganz tolles Wochenende!


Jasmin's Resümee lautete nämlich:


"Es war soooo schön und total süß .

Alles hat total gut geklappt.

Auch das Ablegen zwischendurch, um sie auch mal zur Ruhe kommen zu lassen, haben die Zwei super gemeistert.

Es war so schön ihnen zuzuschauen und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht."

An ihrem 17. Monatstag, dem 13. Juni 2020, durfte Craterlake's @ 1st Eliza  das erste Mal in einem Wildpark trailen und zeigte eine mega tolle Leistung!

Wie so häufig war sie wieder Tagesbeste!

Jasmin freute sich riesig (sie bezeichnete es als "Sahnehäubchen") und genoß die letzten Stunden des Tages mit Marc und

ihrer Eliza in vollen Zügen...

Auch wir freuen uns total mit Jasmin und sind sehr stolz auf die kleine große Maus!!

Glückwunsch EUCH ZWEI ❗❗

Craterlake's @ 1st Eliza mit 18 Monaten


Craterlake's @ 1st Eliza hat sich zu einer sehr hübschen und stattlichen Junghündin mit sportlicher Figur entwickelt.

Die Ähnlichkeit zu ihren Schwestern Frances und Grace, vor allem aber aufgrund des "DARK RED" zu Frances, ist verblüffend

Diese war ja schon in den ersten Lebenswochen zu sehen, aber nun mit 21 Monaten ist sie wirklich unverkennbar.




Aus dem hohen Norden wurden wir am 13. Oktober 2020 ganz lieb von "unserem Deichkind", wie Marc Eliza bezeichnet hat, gegrüßt. Auch von ihr erhielten wir ein paar akutelle Fotos . . .

Jasmin machte während ihres tollen Herbstspazieganges am Morgen des 28. Oktobers 2020

ein paar tolle Fotos von ihrer Eliza ...



  Walk up:  Eine Gruppe von 2-6 Mensch-Hund-Teams gehen gemeinsam auf einer Linie über ein Feld oder eine Wiese. Die Hunde sind unangeleint. Ein Schuß

                    wird abgefeuert, die Gruppe bleibt stehen und in Sichtweite (kann bis zu 100m weit sein) fällt ein Dummy. Der Hund wartet solange, bis er von seinem

                    Führer das Zeichen zum Apport bekommt. Die nicht arbeitenden Hunde sollten ohne Einwirkung ruhig und frei sitzend warten.

                    Hat der erste Hund apportiert, wird weiter gelaufen bis der nächste Schuß erfolgt und wieder ein Dummy fliegt und dann kommt der nächste dran bis jeder

                    Hund einmal gearbeitet hat.


Eliza zeigte immer weniger Interese am Mantrailing und Jasmin kam sie bei ihren Trails immer gelangweilter vor, von daher haben die Zwei kürzlich ins Crossdogging gewechselt. Sofort sah man, daß "die Zarte" mit viel mehr Freude und Elan arbeitete als zuvor.


Was ist Crossdogging/Dog Crossing?

Crossdogging ist frech und anders: Es mischt alle Elemente aus verschiedenen Hundesportarten

zu einem neuen Gesamtkonzept, das durch Abwechslung und Vielseitigkeit

besticht. Nicht exessiv trainieren, sondern eine vielseitige und facettenreiche Auslastung schaffen.

Die Aufgaben sind so aufgebaut, daß alles aus der Hundeerziehung abgefragt wird. Auf dem Stundenplan stehen Gehorsam und Auslastung,

wie auch Frustrations-Toleranz und Impulskontrolle.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Hund und Halter verstärkt ihre intensive Bindung zueinander.


Am Dummytraining nimmt Eliza weiterhin mit sehr viel Freude regelmäßig teil.


Was ist überhaupt Dummyarbeit?

Die Dummyarbeit ist in den letzten Jahren zu einer beliebten Hundesportart geworden.

Dummyprüfungen verschiedener Schwierigkeitsklassen sind mittlerweile fast zu Großveranstaltungen geworden, bei denen man großartige Hunde und

tolle Mensch-Hund-Teams bei der Arbeit beobachten kann.


Die Arbeit mit dem Dummy (Attrappe) ist aber nicht nur eine Hundesportart,  sondern hat in der Tat einen ernsten und historischen Hintergrund:

Der Ursprung der Dummyarbeit liegt in England und sollte zum einen die Möglickeit bieten, junge Jagdhunde auszubilden ohne ständig Wild verwenden zu müssen

und zum anderen, um außerhalb der Jagdsaison bereits ausgebildete Hunde auf dem Leistungsstand zu halten oder diesen noch zu steigern. Dabei wird das Dummy als Wildersatz verwandt, welches zu apportieren ist. Neben diesem ernsten jagdlichen Hintergrund, gibt es heutzutage etliche Hundeführer - vor allem Retrieverbesitzer (retrieve=zurückholen, apportieren) - die diese Zusammenarbeit mit dem Hund als großartige und artgerechte Beschäftigung mit und für den Hund

entdeckt haben.

Bei den Aufgaben werden jagdliche Situationen aus der Niederwildjagd mit dem Dummy nachgestellt  und schwerpunktmäßig ganz klassische Arbeitsweisen wie Einweisen auf nicht sichtig gefallene Dummys oder Merken von Fallstellen sichtig geworfener Dummys und stilvolles, freudiges Bringen abgefragt.

Auch der Stellenwert von ausgezeichneter Lenkbarkeit und aufmerksam beobachtender Standruhe ohne voreiliges Einspringen oder störendes Lautgeben ist bei der Dummyarbeit sehr hoch angesiedelt. Insbesondere in der mittleren und schweren Klasse können die Aufgaben (Land und Wasser) über erhebliche Distanzen und

Geländewechsel gehen.

Die Dummyarbeit erfordert viel Geduld und Zeit. Nicht ausschließlich das Ziel ist maßgebend, sondern vielmehr der Weg dorthin, um das Ziel zu erreichen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Dummyarbeit ist eine gute Grundausbildung des Hundes sowie einen Hund, der gerne und freudig mit seinem Menschen arbeiten möchte.


Dummyarbeit besteht in den Grundzügen aus Markierungen, Einweisen, Suche und natürlich aus dem Zurückbringen,

welche miteinander kombiniert und so die verschiedenen Aufgaben kreiert werden können - die Säulen des Dummytrainings:


  Markierung: Bei der Markierung sehen Hund und Hundeführer die Flugbahn des Dummys und auch die Fallstelle. Der Hund muß sich die Stelle merken, um dann    

                         vom Hundeführer  mit dem Kommando "Apport" geschickt zu werden. Der Hund soll auf direktem Wege dorthin laufen und das Dummy auf ebenso

                         direktem Weg zurückbringen. Am Anfang sieht der Hund die Fallstelle.

                         Bei fortgeschrittenen Hunden, ist es möglich, daß nur noch der Flug des Dummys gesehen wird und die

                         Fallstelle nicht mehr. Der Hund darf dann in einem engen Umkreis suchen und schnell das Dummy zurückbringen.    

  Einweisen:   Beim Einweisen wird die Aufgabe nachgeahmt, daß der Jäger weiß wo das evtl. angeschossene Niederwild gefallen ist, jedoch der Hund nicht. Dazu muß

                         sich der Hund auf diese Stelle schicken und mit "geradeaus", "stop", "rechts", "links", "weiter" oder "zurück" einweisen lassen. Am Zielort angekommen,

                         muß er auf Signal die Nase einsetzen, um in seiner unmittelbaren Umgebung das Wild zu finden und zurückzubringen.

                         Das Einweisen verlangt nicht nur eine sehr lange Trainingszeit bis dies gelingt. Auch ist ein großes, fast blindes Vertrauen des Hundes in seinen

                         Hundeführer von Nöten, damit der Hund dort hingeht, wo er blind hingehen soll und dann auch darauf  vertraut, daß an dieser Stelle ein Dummy zu finden

                         ist.

  Suche:          Bei der Verlorensuche wird der Fall simuliert, daß weder Hund noch Mensch die genaue Stelle gesehen haben, an die das Wild gefallen ist. Der Hund

                         muß dann nach Vorgabe des Jägers ein bestimmtes Gebiet per "Flächensuche" absuchen und dann das darin befindliche Wild zum Jäger bringen. Dafür  

                         werden im Suchengebiet viele Dummys ausgelegt. Der Hund wird dazu angeregt in diesem Gebiet eigenständig zu arbeiten und eine bestimmte Anzahl

                         Dummys zu suchen und nacheinander zügig seinem Führer ohne Umwege zu bringen. Der Hund darf dabei das gefundene Dummy nicht ablegen um ein

                         anderes aufzunehmen (tauschen) oder mit dem Dummy im Maul herumlaufen und weitersuchen.

                         Diese Suche stellt hohe Anforderungen an die Nasenarbeit und fordert den Hund sehr stark.


Weitere Begriffe aus der Dummyarbeit


  Wasserarbeit:  Bei der Wasserarbeit gibt es unzählige Fälle und Aufgaben, die von der Entenjagd abgeleitet werden, u.a. die oben beschriebenen.

                             Dummys werden ins Wasser geworfen, über den Fluß, blind über den Fluß usw. .

                             Das Üben des korrekten Ausgeben bei der Wasserarbeit ist bei einigen Hunden sehr zeitaufwendig, da der Hund erst lernen muß, den Schüttelreflex

                             zu unterdrücken.















 

Treiben:  Eine Gruppe von Teams stellt sich in einer Linie auf und bleibt während des ganzen Treibens an Ort und Stelle stehen. Ein simuliertes Treiben wird mit viel

                Getöse (Schüssen, Entenquaken, Äste knacken usw.) durchgeführt. Im Anschluß kann dann jeder Hund einzeln in den Wald geschickt werden, um ein

                Dummy zu apportieren.  Jedoch sollte das Treiben ohne nachfolgende Suche geübt werden, da auf jagdlichen Prüfungen nur die Standruhe abgeprüft wird.


Steadiness:  Eine gute Steadiness zu haben, besagt, daß der Hund Standruhe besitzt. Dies bedeutet, der Hund kann ruhig neben seinem Führr in der  Grunsstellung

                       ausharren bis er zum arbeiten geschickt wird und springt bei der Arbeit nicht unkontrolliert ein. Auch darf er dabei weder winseln noch bellen.

                       Für triebstarke Hunde ist dies bei der Dummyarbeit (besonders im Wasser) nahezu die schwerste Aufgabe. Deshalb ist es beim Training besonders

                       wichtig, dem Hund zu vermitteln, daß nicht jedes fliegende oder ausgeworfene Dummy für ihn bestimmt ist und daß er jederzeit gehorchen sollte, egal wie

                       groß sich die Versuchung für ihn darstellt. 

Craterlake's @ 1st Eliza an ihrem 2. Geburtstag

Happy birthday, du einst "Zarte" ❗❗


Eliza hat sich an ihrem 2. Geburtstag nach einem tollen Spaziergang, leider auch ohne Schnee,

mit einem Kumpel getroffen und sich dann noch mit diesem so richtig ausgetobt.

Danach war sie kaputt und ruhte sich erst einmal aus ...

Endlich Schnee - Juchhee❗❗


Nun aber, in den letzten Januartagen 2021 war es endlich soweit ... Eliza erlebte bewußt den ersten Schnee ihres Lebens!!

Sie kannte zwar Schnee schon aus ihrer Welpenstubenzeit in der Eifel,

aber dies ist kein Vergleich zu dem, was sie am vergangenen Wochenende in ihrer neuen Heimat,

dem "Alten Land", erfahren durfte. In der Nacht zum 30. Januar 2021 fielen in Norddeutschland stellenweise

bis zu 20cm Schnee (so viel wie schon seit elf Jahren nicht mehr).

Craterlake's @ 1st Eliza hat ja draußen ohnehin immer sehr viel Spaß,

so war aber im Schnee alles nochmal viel besser - sie tobte und spielte wie verrückt.


Allerdings durften trotz Spaß ein paar kurze Trainingseinheiten nicht fehlen ...